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Internationale Juleica Ausbildung in Slowenien 2023 vom Stadtjugendring Wiesbaden

Angefangen hat alles mit dem Willen schon seit mindestens einem Jahr meine Juleica zu absolvieren, doch bisher ist immer etwas in die Quere gekommen. Irgendwann habe ich dann von der Juleica international erfahren und meine Neugier war noch mehr geweckt. So kam es dann, dass ich plötzlich im ersten Infotreffen saß und dann im Sommer tatsächlich mit acht weiteren Leuten im Van. Gemeinsames Ziel: Slowenien!


Die Mitmenschen – Bei einem Onlinetreffen (was ich gezwungenermaßen auf einem Parkplatz eines bekannten Lebensmittelmarktes verbracht habe) konnte ich das erste Mal alle Teilnehmenden auf einmal sehen. Und zu meiner Überraschung kannte ich sehr viele von denen schon. Aber spätestens die Hinfahrt von fast 10 Stunden hat sich als gute Kennlernmöglichkeit ergeben. Im Laufe der Reise und durch die einzelnen Teambuilding-Spiele lernte ich alle Beteiligten mitsamt ihren Werten und Grenzen kennen, woraus sich schließlich ein unaufhaltsames Team ergab. Das war bei so vielen gemeinsamen Stunden aber auch notwendig, denn auch wenn es Probleme gab konnten wir diese gemeinsam lösen.


Slowenien – Man findet kaum ein passenderes Wort als: Überwältigend! Ich war vor der Reise noch nie in Slowenien und das Land war mir vorher auch nie besonders aufgefallen. Alles, was ich kannte, waren die typischen, schönen Bilder die auftauchen, wenn man das Land online nachschaut. Aber niemals hätte ich damit gerechnet, dass Slowenien so wunderschön ist… von dem Moment an wo wir aus einem Tunnel in das Land kommen, über die ganze Reise hinweg habe ich nur schöne Aussichten in Erinnerung.


Die Tagesplanung – Die Tage wurden zeitlich sehr ausgenutzt, denn wir wollten ja schließlich eine komplette Juleica-Ausbildung schaffen und dazu noch so viel von Slowenien erleben wie möglich. Gemeinsam Einkaufen, Baden im See, Teambuilding wie z.B. Rafting und Seminare wie z.B. zu Kindeswohl sind nur ein paar wenige Beispiele was auf dem Tagesplan stand. Dadurch wurde der Tag sehr voll, manchmal vielleicht ein bisschen zu voll. Aber wenigstens konnte man (wenn man wollte) genug Schlaf bekommen. Das gemeinsame Reflektieren über den Tag war fester Bestandteil. Natürlich ist das erstmal etwas ungewohnt gewesen, aber es war jedes Mal ein toller Moment und ich finde das sollte man auch im Alltag häufiger einbringen.


Die Seminarinhalte – Natürlich darf man bei so einem Erlebnis auch nicht vergessen, wozu man eigentlich da ist… das Lernen von Inhalten, sodass man seine Jugendgruppe gut leiten kann. Jeden Tag hatten wir Inhalte, welche meist aus einer Kombination von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung waren. Dabei konnten wir das gesamte Aufgabenspektrum einer Jugendleitung kennenlernen – von der Konfliktlösung bis hin zu welche rechtlichen Grundlagen es gibt. Die Seminare waren kein reiner theoretischer Vortrag, sondern geprägt von konstruktiven Unterhaltungen und Diskussionen, sowie Inhalten, welche wir uns selber erarbeitet haben. Da waren einige Sachen dabei, die mir gut weitergeholfen haben und die ich teilweise sogar schon anwenden konnte. Für mich hätte es sogar fast noch mehr Inhalte geben dürfen.


Fazit – Die Juleica International in Slowenien wird mir noch länger in Erinnerung bleiben und ich hab schon einigen Leuten vorgeschwärmt wie schön ich es fand. War es so wie ich es mir vorgestellt habe? Teils teils… Natürlich hatte ich einen groben Plan was alles in dieser Zeit passiert, aber wie dann alles an sich gestaltet und abgelaufen ist habe ich dann vor Ort
gesehen. Es war eine interessante Sichtweise Teil einer Gruppe zu sein, welche angeleitet wurde und dann daraus Sachen mitzunehmen, um selber eine Gruppe zu leiten. So hat man gut gelernt wie es ist wieder auf der anderen Seite zu sein. Und dadurch war jede Aktivität die wir gemeinsam gemacht haben nicht nur einfach zur puren Freude, sondern eine Möglichkeit zu erfahren was und wie wir mit unseren Jugendgruppen machen können. Diesen Ansatz fand ich wunderbar. Für mich hat sich die Ausbildungs-Reise komplett gelohnt! Zum einen vom Spaßfaktor, aber natürlich auch von den Inhalten. Ich bin glücklich darüber, dass ich zu allen Beteiligten noch weiterhin Kontakt habe und kann solche Aktionen nur wärmstens empfehlen.

Autor*in:  David Troeger

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