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„Die Leute waren bereit, selbst die wenigen Dinge, die sie hatten, mit uns zu teilen.“

Uwe Waldaestel, Stadtjugendfeuerwehrwart, und Jugendliche des Projekts „Jugendfeuerwehr Wiesbaden goes east“.

GEMEINSAME INTERESSEN VERBINDEN ÜBER GRENZEN HINWEG

Seit fünf Jahren organisiert Uwe Waldaestel als Stadtjugendfeuerwehrwart die internationale Jugendbegegnung „Jugendfeuerwehr Wiesbaden goes east“. Dabei verbringen Jugendliche aus Wiesbaden und die Jugendfeuerwehr aus Kirow im jährlichen Wechsel zwölf Tage in einem russischen Ferienlager oder zu Gast in Deutschland.

Zusammen gehen sie Kanufahren, besichtigen Museen, nehmen an Konferenzen teil und besuchen natürlich auch die Kameraden der Feuerwehr vor Ort. Dabei stellen sie fest, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen der russischen und der deutschen Feuerwehr gibt.

Auch wenn Kirow eine strukturschwache und ländliche Region ist, werden die deutschen Besucher*innen immer wieder sehr gastfreundlich und offen aufgenommen. Das verbindende Element Feuerwehr schafft von Anfang an Vertrautheit, auch wenn die Lebensumstände und die Sprache grundlegend verschieden sind.

Die sprachliche Barriere ist schnell überwunden, und mit Händen und Füßen können sich die Jugendlichen problemlos verständigen. Jeden Tag wächst die Gruppe weiter zusammen und es entwickeln sich neue Freundschaften.

„Jugendliche nehmen von so einer Reise eine Menge mit. Sie öffnen ihren Blick für fremde Kulturen, lernen sprachliche Barrieren zu überwinden, und es entstehen Freundschaften, die über die Begegnung anhalten.“